Vorsicht bei Lakritze
Lakritze (Glycyrrhiza glabra), auch Süßholz genannt,ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).
Es enthält Glycyrrhizin, ein Gemisch aus K- und Ca-Salzen der Glycyrrhizinsäure.
Dieses Glykosid, das der Lakritze ihren Geschmack verleiht, besitzt in etwa die 50fache Süßkraft von Rohrzucker.
Bei der Herstellung werden die Inhaltsstoffe aus den Wurzeln extrahiert und eingedickt.
Vermischt mit Gelatine, Stärke, Agar-Agar, Anis, Fenchelöl, Pektin und Zuckersirup und
teilweise Salmiak werden die üblichen Lakritzformen hergestellt.
Doch Lakritze kannten schon die alten Griechen und Ägyptern und wurde dort als Heilmittel gegen Magengeschwüre, aber auch gegen Erkältungserkrakungen oder bei Asthma eingesetzt.
Doch sollten Diabetiker, Personen mit Bluthochdruck oder Herz- Kreislaufbeschwerden sowie Schwangere lieber auf den regelmäßigen Verzehr von Lakritzeerzeugnissen verzichten, da zu hoher Lakritzekonsum zu Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödemen), hohen Blutduck und Muskelschwäche führen kann.
Ein gelegentlicher Verzehr von Lakritze gilt jedoch als unbedenklich.
