Vitamine
Der polnische Biochemiker Casimir Funk prägte den uns heute bekannten Namen 'Vitamin'. (lat. vita = Leben ; amin = stickstoffhaltig). Die meisten Vitamine wurden zwischen 1909 und 1941 entdeckt.
1913 wurde die Bezeichnung der Vitamine durch die Großbuchstaben des Alphabetes eingeführt.
Die Vitamine zählen zu den essentiellen organischen Substanzen. Essentiell bedeutet, dass der Körper diese Stoffe nicht selbst bilden kann, aber Sie unbedingt von außen in Form von Nahrungsmitteln zugeführt werden müssen, da Sie für den Körper lebensnotwendig sind.
Vitamine werden in wasserlösliche und fettlösliche Vitamine eingeteilt.
Da die wasserlöslichen Vitamine zu den sogenannten Coenzymen gehören, kommt es bei Aufnahme höher Mengen nicht zu einer Überdosierung. Der Grund hierfür ist, dass diese Vitamine im menschlichen Körper nicht gespeichert werden und über die Nieren ausgeschieden werden.
Bei den fettlöslichen Vitaminen kann es - da es keine Coenzyme sind - bei Aufnahme größerer Mengen zu Vergiftungserscheinungen kommen.
